Gründerin
Marina Hubmann:

„Jedes Kind hat das Recht auf Sicherheit, Würde und eine Kindheit ohne Gewalt. Kein Kind darf übersehen werden. Kein Hilferuf darf ungehört bleiben.“

Die Gründerin

Marinas eigene Geschichte ist eng mit dem Thema Kinderschutz verbunden. Als Betroffene von schwerster Gewalt im Heimsystem hat sie selbst erlebt, was es bedeutet, als Kind in einer Fremdunterbringung nicht geschützt und gehört zu werden.

Diese Erfahrungen haben sie geprägt und waren ein wesentlicher Antrieb dafür, die Perspektiven Betroffener sichtbar zu machen und sich für bessere Bedingungen und mehr Sicherheit für Kinder einzusetzen.

Mit der Gründung von Marinas Mission möchte sie dazu beitragen, dass Kinder in Fremdunterbringungen nicht allein gelassen und ihre Erfahrungen ernst genommen werden.

Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg war die Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Rap-Künstler C-Tru. Gemeinsam entstand ein Song, der ihre persönliche Geschichte und die Erfahrungen mit Gewalt im Heimsystem aufgreift.

Das Projekt entstand mit dem Ziel, Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen, Betroffenen eine Stimme zu geben und die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Gewalt gegen Kinder zu fördern. Es wurde international wahrgenommen und unter anderem von den Magazinen New York Weekly und The Source aufgegriffen.

Später veröffentlichte sie ihr Buch, in dem sie ihre Erfahrungen dokumentiert hat. Damit macht sie ihre Geschichte sichtbar, um anderen Betroffenen Mut zu machen und die Perspektive von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen stärker in den öffentlichen Dialog einzubringen.

Heute setzt sich Marinas Mission dafür ein, Betroffene zu unterstützen, Erfahrungen sichtbar zu machen und unabhängige Schutz- und Aufsichtsstrukturen zu fördern, damit Kinder in Fremdunterbringungen besser geschützt werden.